Am 9. September haben wir einem Betrieb 13 Anzeigen übergeben. Acht davon sind Videos, fünf sind Bilder. Der Dreh war dabei der kleinere Teil der Arbeit. Was danach kommt, entscheidet, ob ein Betrieb mit dem Material wirklich Anzeigen schalten kann oder nur schöne Clips auf dem Rechner hat. Hier steht, was bei uns dazugehört. Du kannst es bei jedem Anbieter abfragen.
Der Betrieb ist HiNUtS, ein Erdnussmus-Riegel aus Oberösterreich. Stefan Luegmayr hat zugestimmt, dass wir HiNUtS als Kunden nennen. Gedreht haben wir an zwei Tagen: am 1. September in Alinas Studio, am 6. September ein zweites Mal. Fotografiert und geschnitten hat die Alina. Alle acht Videos stammen vom zweiten Tag.
Eine Anzeige auf Instagram und Facebook läuft an zwei Stellen. Im Feed, wo man nach unten wischt, und in den Stories und Reels, wo das Bild den ganzen Bildschirm füllt. Für den Feed liefern wir das Format 4:5, für Stories und Reels 9:16 hochkant.
Man kann auch nur eine Fassung hochladen und den Rest vom Werbekonto zuschneiden lassen. Das spart Arbeit, solange kein Text im Bild steht. Steht einer drin, rutscht er beim Zuschneiden leicht aus dem Bild. Deshalb gibt es bei uns jede Video- und jede Bild-Anzeige in beiden Formaten, und in der Übergabe steht, welche Fassung zu welcher Platzierung gehört.
Der Griff für dich: Frag vor dem Dreh, ob du jede Anzeige in beiden Formaten bekommst. Und wenn ja, ob der Text für jedes Format eigens gesetzt ist oder nur verschoben.
Nicht jeder schaut ein Werbevideo bis zum Schluss. Wer nach ein paar Sekunden weiterwischt, sieht die Schlusskarte mit dem Link nie. Bei HiNUtS steht der Aufruf deshalb in jeder Video-Anzeige spätestens ab Sekunde 5 im Bild. Die Schlusskarte kommt am Ende trotzdem.
Das kannst du am fertigen Video selbst nachprüfen. Stopp jedes Video nach fünf Sekunden und schau, ob schon dasteht, was der Zuschauer tun soll. Wenn nicht, ist das eine Änderung im Schnitt, kein neuer Dreh.
Eine Anzeige ist mehr als das Video. Im Werbekonto gibt es zu jeder Anzeige Felder für einen Haupttext, eine Überschrift, eine kurze Beschreibung und den Button. Wer nur Videos bekommt, sitzt danach selbst vor acht leeren Feldern.
Bei HiNUtS haben wir die Texte zu allen acht Videos als eigenes Dokument mitgeliefert. Zwei Sachen haben wir dabei bewusst so gemacht:
Der Rabatt steht nicht vorne. Die Texte fangen mit etwas an, das der Leser selbst kennt. Der Rabatt kommt weiter hinten und schiebt nur an. Wer zuerst den Preisnachlass liest, vergleicht Preise.
Der Rabattcode ist ein Platzhalter. Im Text steht an seiner Stelle ein Feld, das der Betrieb mit dem gerade gültigen Code füllt. So läuft dieselbe Anzeige über mehrere Aktionen, ohne dass jemand eine neue Fassung bauen muss.
Fertige Anzeigen sind für genau einen Zweck gebaut. Für alles andere braucht ein Betrieb Material ohne Schrift: für den Onlineshop, den Newsletter, eine Presseanfrage, einen eigenen Schnitt im nächsten Monat.
Deshalb waren bei HiNUtS neun bearbeitete Fotos ohne Text dabei und elf Videoclips ohne Text und ohne Ton. Die Clips haben ein etwas höheres Format als der Feed, nämlich 2:3. Damit bleibt oben und unten Luft, und man kann sie später frei auf 4:5 oder 9:16 zuschneiden, ohne dass eine Hand oder der Riegel abgeschnitten wird. Fertige Anzeigen sind sie bewusst nicht.
Was du nach dem Dreh in der Hand haben solltest: jede Anzeige im Feed- und im Story-Format · den Aufruf früh im Video, nicht nur am Schluss · Texte für Haupttext, Überschrift, Beschreibung und Button · Rabatte als Platzhalter statt fest im Text · Fotos und Clips ohne Schrift für alles andere. Fehlt etwas davon, frag nach, bevor der Drehtermin fixiert ist.
Die ersten Anzeigen laufen seit 18. September. Geschaltet hat sie der Betrieb selbst. Auf sein Werbekonto haben wir keinen Zugriff, und Zahlen dazu haben wir keine. Deshalb steht hier auch keine.
Das gilt allgemein: Wie oft eine Anzeige gesehen wird, hängt am Budget und daran, was in der Woche sonst läuft. Zusagen kann ein Anbieter die Machart und die Menge. Was Stefan danach geschrieben hat, steht in seiner Google-Bewertung:
„Die Zusammenarbeit ist immer wieder eine Freude! Granaten Ergebnisse, immer punktgenau was vereinbart ist - und das mit Tiefgang und System. Dazu gibt’s viele wertvolle Inputs, weil sie einfach wissen auf was es ankommt. Sympathie obendrein. Die perfekten marketing sparring Partner! Große Empfehlung 🤝💖"
Stefan Luegmayr, HiNUtS · Google-Bewertung
Wenn du keine Anzeigen schaltest, brauchst du keine 13 Stück in zwei Formaten. Für eigene Beiträge auf Instagram reicht weniger. Wie das bei uns läuft, steht im Artikel Werbevideo für kleine Betriebe.
Und wenn dein Werbekonto schon eine Agentur betreut, die selbst schneidet, reicht ihr oft das Rohmaterial. Frag dort zuerst, in welchem Format sie es haben will.
Wenn du Anzeigen planst: Im kostenlosen 15-Minuten-Erstgespräch reden wir darüber, was du für deine Anzeigen brauchst und was nicht. Du musst danach nichts bei uns machen. Wie wir Foto und Video machen, steht auf der Seite zu KIno.