Fast jede Website begrüßt dich zuerst mit einem Kasten: annehmen, ablehnen, Einstellungen. Unsere nicht. Das ist kein Trick und auch keine Schlamperei. Auf datenstadl.at gibt es schlicht nichts, wozu wir dich fragen müssten. Wie das geht, steht hier – und das meiste davon kannst du auf deiner eigenen Seite nachmachen, egal wer sie gebaut hat.
Er heißt Cookie-Hinweis, aber um Kekse geht es dabei nur am Rande. Gefragt wirst du, weil beim Besuch einer Seite etwas auf deinem Gerät abgelegt oder ausgelesen wird, das für die Seite nicht unbedingt nötig ist – und weil dabei Daten an fremde Firmen gehen.
Ein Beispiel, das leicht übersehen wird: die Schriftart. Lädt deine Seite ihre Schrift beim Aufrufen von einem Google-Server, muss der Browser deines Besuchers dort anklopfen. Dabei geht seine IP-Adresse mit, bevor er irgendwas angeklickt hat.
Passiert nichts davon, gibt es auch nichts zu fragen. Ein Banner auf einer Seite, die gar nichts sammelt, ist ein Klick, den du deinen Besuchern umsonst abverlangst.
1. Die Schriften. Die Stelle, an der es am leichtesten geht. Bei uns liegen die drei Schriften als Dateien auf unserem eigenen Server. Beim Aufrufen der Seite geht keine Verbindung zu Google oder sonst jemandem hinaus. Wir machen das bei jeder Seite so, die wir bauen. Es spart nebenbei einen Ladevorgang von einem fremden Server.
2. Die Besucherzählung. Google Analytics und ähnliche Werkzeuge sind ein klassischer Grund für den Banner. Wir haben keines davon eingebaut und werten kein Nutzerverhalten aus.
3. Das Kontaktformular. Hängt deines an einem fremden Dienst, ist das so ein Fall. Ein Captcha genauso, dieses „Ich bin kein Roboter" – das gehört auch wieder jemand anderem. Unser Formular schickt die Nachricht direkt an unser Postfach. Gegen Spam sitzt ein Feld darin, das du gar nicht siehst, und angenommen wird eine Nachricht erst, wenn das Ausfüllen lang genug gedauert hat. Ein Automat schafft das nicht, ein Mensch merkt nichts davon. Kein Cookie, kein Captcha.
4. Kalender und Videos. Das ist die ehrliche Ausnahme. Unser Buchungskalender und die Beispielvideos gehören anderen Firmen, daran ändern wir nichts. Sie werden aber erst geladen, wenn jemand draufklickt. Solange niemand klickt, ist von diesen Diensten kein einziges Stück Code auf der Seite. Und wer klickt, hat sich in dem Moment bewusst dafür entschieden – dafür braucht es keinen Kasten beim Betreten.
Das ist der ganze Trick, und es ist keiner: Vier Entscheidungen beim Bauen, und der Banner erübrigt sich. Nachzulesen ist das alles in unserer Datenschutzerklärung, dort steht jeder dieser Punkte im Detail.
Etwas geben wir dafür her, und das gehört dazugesagt: Wir sehen nicht, welche Seite wie lange gelesen wird oder woher jemand kommt. Wenn eine Anfrage hereinkommt, wissen wir nicht, über welchen Weg.
Für uns geht sich das aus, weil die Leute anrufen oder schreiben – daran merken wir, ob die Seite arbeitet. Wenn du dagegen Anzeigen schaltest und wissen musst, welche davon einen Auftrag gebracht hat, ist das eine andere Rechnung. Dann brauchst du die Messung. Und dann brauchst du auch den Banner. Das ist kein Widerspruch zu dem, was hier steht, sondern einfach ein anderer Betrieb.
Ein Banner ist kein Naturgesetz. Er ist die Folge von Entscheidungen, die irgendwann jemand getroffen hat – oft, ohne dass jemand danach gefragt hätte. Drei Fragen an deinen Betreuer bringen dich weiter:
Welche Schriften lädt meine Seite, und von wo? Welche Zähl- oder Werbewerkzeuge laufen mit, und schaue ich mir die Zahlen tatsächlich an? Und was auf der Seite gehört einer fremden Firma? Karte, Video, Kalender, Bewertungsfenster – lädt das sofort oder erst nach einem Klick?
Wenn dein Banner Kategorien wie „Statistik" und „Marketing" anbietet, steht die halbe Antwort schon dort drin. Dahinter ist aufgelistet, was auf deiner Seite mitläuft. Schau einmal hinein. Es ist deine Seite, und es ist deine Liste.
Es gibt gute Gründe für die Dinge, die einen Banner nötig machen. Wer Anzeigen schaltet, muss messen. Wer ein Lokal führt, will vielleicht die Karte direkt auf der Seite haben. Dann gehört der Kasten hin.
Nur muss er dann auch tun, was er verspricht. Ablehnen soll so einfach gehen wie Zustimmen, und was jemand ablehnen kann, darf vorher nicht schon geladen sein. Ein Banner, der nur so tut, ist schlechter als keiner: Die Daten sind trotzdem draußen, und einen Klick hat er auch noch gekostet.
Das hier ist beschrieben, wie wir unsere eigene Seite gebaut haben. Es ist keine Rechtsberatung. Was in deinem Fall gilt, hängt davon ab, was auf deiner Seite tatsächlich läuft, und das kann dir nur jemand sagen, der hineinschaut. Die Wirtschaftskammer berät ihre Mitglieder zu solchen Fragen kostenlos – das ist der günstigste Weg zu einer verlässlichen Auskunft.
Wenn wir das übernehmen sollen: Wir bauen jede WebKI-Seite von vornherein so. Die lokal eingebundenen Schriften sind in jedem Paket dabei, also schon in Kompakt (€ 1.190). Ob deine Seite am Ende ganz ohne Banner auskommt, hängt davon ab, was drauf soll – kommt eine eingebettete Karte oder ein Werbe-Pixel dazu, sagen wir dir das vorher, nicht nachher. Im kostenlosen 15-Minuten-Erstgespräch schauen wir uns an, was auf deiner jetzigen Seite mitläuft.
Übrigens: Wie digital-fit ist dein Betrieb insgesamt? Der kostenlose 10-Punkte-Check „Ist Ihr Betrieb KI-reif?" zeigt es dir in fünf Minuten – als PDF, ohne Newsletter.